Hochzeitsplaner

In diesem Artikel

Auf dieser Seite geht es darum, was Hochzeitsplaner – oder Wedding Planner – hauptsächlich tun, was die Gründe für und gegen einen Hochzeitsplaner sind und warum bzw. ob du überhaupt einen benötigst.

1. Allgemeines

Zu Beginn: Hochzeitsplaner kümmern sich um alles. Sie lesen der Braut und dem Bräutigam jeden Wunsch von den Lippen ab. Sie Umschiffen jegliche Hochzeitshürden und beraten und unterstützen das Brautpaar bei der kompletten Planung und Organisation der gesamten Hochzeit.

Hochzeitsplaner können aber auch für Teilbereiche der Hochzeitsplanung gebucht werden. Stehst du an einem Punkt, an dem du nicht weiterweißt, kann dir ein Hochzeitsplaner effektiv und zielführend weiterhelfen.

Darüber hinaus kümmern sich Hochzeitsplaner während der Feier um den reibungslosen Ablauf (je nach Buchung) und regeln – meist völlig unbemerkt im Hintergrund um spontane Komplikationen. Dabei spielt die Erfahrung eine sehr große Rolle.

Ist ein Hochzeitsplaner von Anfang an in sämtliche Planungs- und Entscheidungsgrundlagen involviert, kann dieser am Hochzeitstag im Sinne des Brautpaars entscheiden, was dich dann vollkommen entlastet.

Hochzeitsplaner haben sehr gute Kontakte zu allen möglichen Lieferanten und Dienstleistern.

Desweiteren kennen sie die gesamten Abläufe einer Hochzeit und wissen, wann etwas nicht so läuft, wie es ursprünglich geplant war. Das ermöglicht auch den Hochzeitsplanern während deiner Feier weitere Programmpunkte zu koordinieren, wenn ihr mit euren Gästen noch mit dem aktuellen Programmpunkt beschäftigt seit.

Gute Hochzeitsplaner halten sich dezent im Hintergrund. Sie buchen nur Dienstleister, auf die sie sich selbst 100%ig verlassen können. Böse Überraschungen oder Qualitätseinbrüche am Tag deiner Hochzeit sind damit ausgeschlossen.

Erfahrene Planer erhalten zudem Nachlässe bei den jeweiligen Hochzeitsdienstleistern, die sie direkt an dich weitergeben.

Mit einem Hochzeitsplanern sparst du viel Zeit und Nerven. Sie benötigen etwa 40 bis 50 Stunden für die Planung der gesamten Hochzeit, das entspricht etwas mehr als eine Arbeitswoche. Planst du deine Hochzeit selbst, musst du mit ca. 150 bis 200 Stunden Planungszeit rechnen, was ca. vier bis fünf Arbeitswochen entsprechen.

Berücksichtige bei der Entscheidung, dass du nicht den ganzen Tag deine Hochzeit planst. Denn deine eigene Planung findet meist nach Feierabend statt. Du kannst natürlich Freunde und Familie involvieren, wirst aber dennoch weit mehr Zeit benötigen, als ein professioneller Wedding Planner.

2. Kosten

Die Vergütung für einen Hochzeitsplaner orientiert sich am Gesamtbudget deiner Hochzeitsfeier. Einige Hochzeitsplaner rechnen auf Stundenbasis ab und verlangen zwischen 50€ und 150€ pro Stunde. Die Preisspanne ist abhängig vom gewählten Hochzeitsdatum und Standort des Hochzeitsplaners.
So sind Hochzeitsplaner in München teurer als Hochzeitsplaner in Mecklenburg-Vorpommern.

Grob kalkuliert liegt der Anteil der Gesamtkosten für einen Hochzeitsplaner bei 10-15% deines Gesamtbudgets. Ein Beispiel: bei Hochzeiten mit einem Budget von 10.000 € liegen die Kosten für ein Hochzeitsplaner bei 1.000-1.500 €.

Kläre unbedingt im Kennenlerngespräch, ob die Anwesenheit des Hochzeitsplaners während der Trauung und Hochzeitsfeier extra kostet? Darüber hinaus ist für dich wichtig zu wissen, ob Telefonate während der Planung und am Tage deiner Hochzeit extra in Rechnung gestellt werden.

3. Gründe für einen Hochzeitsplaner

Die Kosten sind das eine, ob du einen brauchst, das Andere.

Eine Entscheidung sollte unabhängig von der Größe deiner Hochzeitsgesellschaft oder deinem Budget sein. Wichtiger sind deine Lebensumstände und Wünsche. Hilfreich ist auch die Klärung folgender Fragen:

  • Bist du und dein Partner voll berufstätig?
  • Habt ihr ggf. schon Kinder?
  • Hast du kaum Freizeit wegen Arbeit und Familie?
  • Möchtest du an einem entfernten Ort heiraten, an dem du entweder die Sprache nicht sprichst oder die Gepflogenheiten vor Ort nicht kennst?
  • Hast du keine Ahnung von Hochzeiten und wie das alles geht?
  • Oder hast du keine Lust dich zu informieren?
  • Du bist absolut kein Fan vom Organisieren?
  • Du möchtest nur die besten Hochzeitsdienstleister, hast aber keine Energie, diese selbst zu suchen und die Gespräche mit jedem einzelnen zu führen?
  • Möchtest du einfach deine Hochzeit genießen?

All das können gute Gründe für einen Hochzeitsplaner sein! Und das ist auch vollkommen in Ordnung. Denn genau dafür gibt es Hochzeitsplaner, die dich da „abholen“, wo du gerade stehst.

Du solltest dich auf ein Kennenlerngespräch einlassen, schauen, ob die Chemie zwischen dir und dem Hochzeitsdienstleister stimmt. Teile ihm deine Wünsche und Erwartungen mit und schaue, ob sie erfüllt werden. Achte auf die Kosten. Welches Angebot ist mit deiner Budgetplanung vereinbar? Und dann sei mutig und entscheide dich.

Eine große Entlastung ist ein Hochzeitsplaner – egal ob du ihn für einzelne Bereiche oder gleich für deine gesamte Traumhochzeit buchst – allemal.

4. Die Planung

Das Wichtigste ist, dass die Chemie zwischen dir und dem Hochzeitsplaner passt. Das haben wir bereits geschrieben. Lernt euch bei einem Erstgespräch kennen. Ganz unverbindlich. Das Gespräch sollte zudem kostenlos sein.

Teile dem Hochzeitsplaner mit, was du dir vorstellst. Vielleicht hast du schon eine Art Vision-Board oder Ordner angelegt, wo sämtliche Dinge abgebildet und beschrieben sind. Nimm es gern mit. Auch die Themen Frisur und Brautkleid kannst du deinem Hochzeitsplaner anvertrauen.

Besprecht gemeinsam, wo du mehr bzw. weniger Unterstützung in der Planung benötigst. Im Laufe der Planung werden alle Details geklärt, wie:

  • das Konzept
  • der Ablauf
  • die Dekoration
  • die Sitzordnung
  • das Menü
  • „Does and Don‘ts“

Bitte um Fotos und Referenzen, um einen Eindruck von der Qualität zu bekommen. Frage nach, wie viele Hochzeiten er bereits geplant hat.

Ein guter Hochzeitsplaner wird dir mehr Fragen stellen als du ihm. Denn er will dich eingehend kennenlernen, um deine individuellen Wünsche für den schönsten Tag des Lebens perfekt umzusetzen.

Fordere Angebote von mehreren Hochzeitsplanern an, um ein Gefühl zu bekommen, welche Preise zu hoch oder gar zu niedrig angesetzt sind. Zudem hast du eine Transparenz und kannst neben den Preisen auch die angebotenen Leistungen vergleichen. Wichtige Vereinbarungen sowie Honorar (Budget und Stundensatz) sollten dann in einem schriftlichen Vertrag festgehalten werden.

5. Fazit

Mit einem Hochzeitsplaner bist du immer gut beraten. Wenn du eine kleine Hochzeit planst (bis ca. 30 Gäste), ist die Planung womöglich selbst gut zu stemmen. Alles ab ca. 30 Personen wird jedoch ein Kraftakt für deine Zeit, Nerven, Konzentration und die Koordination aller Details.

Ein Hochzeitsplaner kennt die aktuellsten Trends, die du vielleicht noch nicht kennst.

Wenn du einen Hochzeitsplaner engagierst, gebe ihm nicht alles bis ins kleinste Detail vor. So hat er die Möglichkeit, dich mit der einen oder anderen Sache zu überraschen, womit du vielleicht nie gerechnet hättest.

Hochzeitsdienstleister wollen für dich den perfekten Tag erschaffen – das bringt nämlich auch ihn weiter!

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