Hochzeitsfotografen

In diesem Artikel

Eine Hochzeit ohne eine Hochzeitsfotografen ist keine Hochzeit.
Der beste Tag in deinem Leben muss festgehalten werden. Natürlich kannst du, um Geld zu sparen, jemanden aus deiner Familie bitten, Fotos auf deiner Hochzeit zu machen. Doch diese werden bei weitem nicht so gut, wie von einem professionellen Hochzeitsfotografen.

1. Professionelle Hochzeitsfotografen

Es ist nicht nur das Auge für das Detail, was den meisten Freizeitfotografen fehlt, sondern auch das in Szene setzen des Brautpaares. Personen-Shooting an sich ist schon eine sehr knifflige Sache – Hochzeitsshootings sind noch einmal eine Ecke brisanter.

Während bei normalen Personenshootings die Situationen sowie Mimik und Gestik wieder und wieder neu eingenommen werden können, können auf einer Hochzeit kein zweites Mal die Ringe getauscht, der Kuchen angeschnitten, der Brautstrauß geworfen oder aus dem Brautfahrzeug ausgestiegen werden. Sicherlich geht das doch irgendwie, aber gut ist das auf keinem Fall.

Daher solltest du für deine Hochzeit immer mindestens einen Hochzeitsfotografen engagieren. Um Budget zu sparen, kannst du diesen auch nur für die wichtigsten Stunden buchen und für den restlichen Tag einen talentierten Verwandten oder Bekannten bitten. Wir empfehlen dennoch, die paar Euros mehr für den restlichen Tag auszugeben. Du wirst es nicht bereuen.

Wenn du dich für einen professionellen Hochzeitsfotografen entscheidest, beantworte dir im Vorfeld folgende Fragen:

  • Was ist im gebuchten Fotopaket enthalten?
  • Wie lange wird der Fotograf vor Ort sein?
  • Wie viele Fotografen werden benötigt?
  • Ist die Anfahrt (aller Fotografen) im Preis inklusive?

Hast du diese Fragen für dich beantwortet, kannst du dich auf die Suche nach professionellen Anbietern machen.

Hast du mehrere Fotografen in der engeren Auswahl, ist ein erstes Kennenlerngespräch unumgänglich. Wähle den Fotografen aus, der nicht unbedingt der günstigste ist. Höre auf dein Bauchgefühl, denn die Chemie zwischen dir und dem Fotografen muss stimmen.

Besprecht gemeinsam alle möglichen Kosten im Voraus, bevor du irgendetwas unterschreibst.

Gehe nicht automatisch davon aus, dass du alle Dateien und Fotos auf einer CD oder USB-Stick erhältst. Viele Hochzeitsfotografen geben nur ausgedruckte Fotos oder fertige  Fotobücher an dich weiter. Häufig werden auch – meist zeitlich begrenzt – Zugänge zu einem Cloudservice an dich verschickt, über den du dann die finale Auswahl herunterladen kannst.

Kläre ab, wie viele Abzüge du bekommst. Sind es 50, 100 oder alle? Und wie viele davon sind am Ende auch hochwertig bearbeitet? Die Nachbearbeitung ist – neben der eigentlichen Fotografie – die zeitaufwendigste Tätigkeit eines Fotografen.

Denke daran, dass Fotografen in der Regel bis maximal neun Stunden am Tag arbeiten.  Wünschst du einen Fotografen länger als diesen Zeitraum, buche einen zweiten Fotografen hinzu. Auch wenn du eine große Hochzeitsgesellschaft hast, ist ein zweiter Fotograf ratsam. So kannst du gleichzeitig an verschiedenen Stellen deiner Hochzeit die besten Schnappschüsse einfangen lassen.

Frage deinen potenziellen Hochzeitsfotografen, ob er das Copyright an den Bildern an dich abgibt. Die meisten machen das – aus gutem Recht – nicht! Aber Fragen kostet schließlich nichts.

Hast du die anfänglichen Fragen gestellt, geht es um den wichtigsten Punkt: das Honorar.

Wie hoch ist das Honorar der/des Fotografen? Denke dabei auch an Fahrt- oder Reisekosten (wichtig für Hochzeiten im Ausland!).

Kläre zudem ab, ob du zusätzliche Kosten tragen musst, wie zum Beispiel Miete von Equipment oder Fotogenehmigungen.

Spreche auch offen die Fragen an, was ist, wenn ihr als Brautpaar absagt?

Oder was ist, wenn der Fotograf absagt bzw. krank wird? Gibt es einen Plan B?

Und natürlich ganz wichtig:
Jeder gute Hochzeitsfotograf ist meist weit im Voraus ausgebucht.

Buche daher frühzeitig!

Steht die Wahl nun für den einen Hochzeitsfotografen fest, vergiss nicht, ihm alle wichtigen Eckdaten mitzuteilen: Location, Uhrzeit und Telefonnummern von dir und den Trauzeugen.

Gebt dem Fotografen zudem eine Checkliste an die Hand, welche Fotos er UNBEDINGT machen soll. Das erleichtert den Job des Fotografen enorm

2. Selber Fotografieren?

Wie bereits erwähnte empfehlen wir dir, immer einen professionellen Hochzeitsfotografen zu engagieren. Möchtest du dennoch darauf verzichten, haben wir hier einige wichtige Tipps, damit die Fotos gelingen. Denn wie gesagt, eine Wiederholung ist ausgeschlossen:

  • eine qualitativ hochwertige Kamera macht bessere Bilder als eine Kompaktkamera oder ein Handy
  • Bokeh-Effekte wirken professionell
  • informiere dich über aktuelle Trends der Hochzeitsfotografie, z.B. auf Pinterest
  • informiere dich, wo Fotos nicht gemacht werden dürfen (z.B. Kirchen?)
  • definiere eine Motivliste, welche Fotos unbedingt gemacht werden müssen
  • achte auf ausreichend Ausleuchtung und Licht für die Fotos

Platziere Hashtags auf deiner Hochzeit, zum Beispiel #MustermannsHochzeit. Auf diese Weise können alle Gäste während und nach eurer Hochzeit auf einfache Weise Fotos in sozialen Medien finden und teilen.

Wir empfehlen aber an dieser Stelle, dass du deine Gäste bittest – meist im Rahmen der ersten Ansprache – mit dem Posten von Fotos zu warten, bis du z.B. die Hochzeitstorte angeschnitten oder selbst das erste Bild gepostet hast. Der Zeitpunkt liegt bei dir.

Am besten wäre natürlich, wenn deine Gäste sich voll und ganz auf dich konzentrieren und die Handys während der gesamten Zeremonie und des Empfangs auslassen.

3. Welche Kameras sind geeignet?

Smartphones

Kompaktkameras

Bridgekameras

Systemkameras

Spiegelreflexkameras

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